Anunțul 578212-2026 pentru Germania – Servicii de arhitectură, de construcţii, de inginerie şi de inspecţie – Gesamtsanierung Klubhaus der Jugend in Saalfeld/Saale este publicat de Stadt Saalfeld/Saale și este încadrat la codul CPV 71000000.
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Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
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Award criterion description LOT
Darstellung der prinzipiellen, bewerbertypischen Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand von vergleichbaren Projekten, Methodik und wesentliche Arbeitsschritte (in den Ausführungen soll der Bezug zur konkreten Aufgabenstellung hergestellt und die Herangehensweise anhand von realisierten Projekten erläutert werden) Bewerbertypischer Ansatz zur Umsetzung einer wirtschaftlichen Lösung in Bezug auf Betrieb und Folgekosten, Ermittlung der Kosten in LP, Aussagen zur Kostenoptimierung in Planungs- und Bauphase Zeitbedarf für Leistungsphasen, vorgesehene Maßnahmen zur Einhaltung von Terminzielen für das Vorhaben im Auftragsfalle
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Los 2: Tragwerksplanung, Lph 1-6 nach den §§ 49-52 HOAI + Besondere Leistungen: Bestandsaufnahme und Prüfung Bestandspläne des bestehenden Tragwerkes und tragender Bauteile; Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Umfang der zu beauftragenden Leistungen für alle 4 Lose beinhaltet die Leistungsphasen 1 bis 4 (3 bei Los 3 und 4). Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 (Tragwerksplanung Leistungsphasen 4 bis 6) ist beabsichtigt.
- Auskunft nach § 46 (3) Nr. 2 VgV (Eigenerklärung) - Name, berufliche Qualifikation, Art der Berufserfahrung und Berufserfahrung in Jahren der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen - Angaben nach § 46 (3) Nr. 6 VgV (Eigenerklärungen) - Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder Führungskräfte des Unternehmens sowie die Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen - Angaben nach § 46 (3) Nr. 8 VgV (Eigenerklärungen) - jährliche Anzahl und Zusammensetzung der Beschäftigten der letzten drei Jahre
Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1-3 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lüftungsanlagen Lph. 1-3 und 5-9 nach den §§ 53-56 + Besondere Leistungen: Fortschreiben der Ausführungspläne (zum Beispiel Grundrisse, Schnitte, Ansichten) bis zum Bestand; Detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis.
Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Vorstellung des Projektteams, Verfügbarkeit + Präsenz Projektleiter, Bauleiter, Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Darstellung des bewerbertypischen Projekt- und Qualitätsmanagements, Maßnahmen zur Einhaltung von Qualität, Darstellung der Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Fördermitteln einschließlich Beantragung und Abrechnung Kooperation mit anderen beauftragten Fachplanern (Tragwerksplanung, Planung Technische Ausrüstung) in Planung und Realisierung, Koordination der Leistungen mit Leistungen anderer Beteiligter
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das jeweilige Bewerbungsformular zu verwenden. Dieses und ergänzende Unterlagen finden Sie auf der Vergabeplattform. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Nachauftragnehmer haben die entsprechend gezeichneten Inhalte des Bewerbungsformulars auszufüllen und einzureichen. Die Bewerbungen sind über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Satz 6 VgV).
Projektanalyse, Methodik, Herangehensweise
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigem Vertreter
Objektplanung Gebäude nach HOAI § 34
Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
Angaben nach § 46 (3) Nr. 1 VgV (Eigenerklärungen) - konkret auf die Bewerbung abgestellte Referenzen (vergleichbare Leistungen, in den letzten zehn Jahren): Bezeichnung der Baumaßnahme, Angabe des Ausführungszeitraums (von- bis), Kosten / Baukosten gemäß DIN 276 (brutto), der erbrachten Leistungsphasen, der Größenordnung (Bruttogrundrissfläche BGF), des Projektleiters, des Bauleiters sowie des Auftraggebers (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer). Gewünscht ist der Nachweis von Fachkunde und Erfahrungen im Los 1: für die Objektplanung Gebäude in der Sanierung / Umbau von Kulturbauten, Mehrzweckhallen für kulturelle Zwecke (Bestandsgebäude in Altstadt). Der Umbau und die Sanierung eines Altstadtgebäudes mit einem Baualter von 1930 und älter ist von Vorteil; im Los 2: für die Sanierung von Tragwerken mit durchschnlichem Schwierigkeitsgrad, insbesondere schwierige statisch bestimmte und statisch unbestimmte ebene Tragwerke; der Umbau und die Sanierung eines Altstadtgebäudes mit einem Baualter von 1930 und älter ist von Vorteil; im Los 3: für Abwasser-, Wasseranlagen mit verzweigten Netzen, verzweigte Heizungsnetze; der Umbau und die Sanierung eines Altstadtgebäudes mit einem Baualter von 1930 und älter ist von Vorteil; im Los 4: für Niederspannungsanlagen mit bis zu drei Verteilungsebenen; Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen; der Umbau und die Sanierung eines Altstadtgebäudes mit einem Baualter von 1930 und älter ist von Vorteil, mit Einbau Aufzug. Die fachliche Eignung ist jeweils anhand von ausgewählten Referenzprojekten nachzuweisen (grafische und textliche Darstellung von max. 2 Referenzprojekten auf je max. 1 Seite DIN A3, einseitig bedruckt).
#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
Tragwerksplanung nach § 51 HOAI
Mindeststandard: Berufshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von 3,00 Mio EUR für Personenschäden sowie 1,00 Mio EUR für sonstige Schäden. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Einreichung einer Kopie des Versicherungsscheins; Alternativ: Vorlage verbindlicher und unbedingter Erklärungen des Bewerbers und des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Bewerber und der Versicherer sich bereit erklären, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen - Ausschlusskriterium
Darstellung der prinzipiellen, bewerbertypischen Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand von vergleichbaren Projekten, Methodik und wesentliche Arbeitsschritte (in den Ausführungen soll der Bezug zur konkreten Aufgabenstellung hergestellt und die Herangehensweise anhand von realisierten Projekten erläutert werden) Bewerbertypischer Ansatz zur Umsetzung einer wirtschaftlichen Lösung in Bezug auf Betrieb und Folgekosten, Ermittlung der Kosten in LP, Aussagen zur Kostenoptimierung in Planungs- und Bauphase Zeitbedarf für Leistungsphasen, vorgesehene Maßnahmen zur Einhaltung von Terminzielen für das Vorhaben im Auftragsfalle
Honorar Grundleistungen gemäß HOAI einschließlich Umbauzuschlag und Nebenkosten Summe Honorare Besondere Leistungen + Nebenkosten Zeithonorar (Summe der Stundensätze bei Wichtung der Sätze Büroinhaber und Angestellte Architekten / Ingenieure 2-fach, sonstige Büromitarbeiter 1-fach)
Objektplanung Gebäude, Lph. 1-9 nach den §§ 33-37 HOAI 2021 + Besondere Leistungen: Grundleistungen Bauphysik Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß GEG (vgl. HOAI, Anlage 1 Ziffer 1.2, AHO Heft 23) durch einen zertifizierten Energieberater sowie Bestandsaufnahme bestehender Gebäude, Ermitteln und Bewerten von Kennwerten; Brandschutzplanung und Erarbeitung Brandschutzkonzept nach AHO Heft 17, Grundleistungen; Leistungen Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SIGEKO) nach Baustellenverordnung (BaustellV) während der Planung; Leistungen Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SIGEKO) nach Baustellenverordnung (BaustellV) während der Bauausführung; Holzschutzuntersuchungen der Fachwerks-, Decken- und Dachkonstruktion.
Stadt Saalfeld/Saale
#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y7ZMQRG#
Planung Technische Ausrüstung nach HOAI § 55 (ALG 1-3 Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen)
#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst# Es gibt eine Höchstzahl von Bewerbern, die für die zweite Phase des Verfahrens eingeladen werden. Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 3
PAD .Baum .Freytag .Leesch
Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV (Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz - das jährliche Gesamthonorar - für entsprechende Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren)
- Angaben nach § 46 (3) Nr. 3 VgV (Eigenerklärungen) - Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Bewerbers einschließlich IT und Software des Bewerbers (Angaben zur CAD-Ausrüstung sowie Gewährleistung GAEB-Schnittstellen) - Angaben nach § 46 (3) Nr. 9 VgV (Eigenerklärungen) - Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung - Angaben nach § 46 (3) Nr. 10 VgV (Eigenerklärungen) - Auftragsanteil/Leistungen, für den/die der Bewerber Unteraufträge zu erteilen beabsichtigt; Benennung der hierfür vorgesehenen Büros
Honorarforderungen
Los 4: Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4-7 Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Förderanlagen, Nutzungsspezifische Anlagen (Bühnen- und Veranstaltungstechnik) Lph. 1-3 und 5-9 ebenfalls nach den §§ 53-56 + Besondere Leistungen: Fortschreiben der Ausführungspläne (zum Beispiel Grundrisse, Schnitte, Ansichten) bis zum Bestand.
Zweistufiges Verfahren: 1. Stufe Teilnahmewettbewerb 2. Stufe Verhandlung
Projektteam, Projektorganisation, Koordination
Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Das heutige Klubhaus der Jugend wurde 1908 am Standort des ehemaligen Gartenlokals am Oberen Tor eingeweiht, damals unter dem Namen "Saalfelder Gewerkschaftshaus". Errichtet wurde es im Auftrag des Bürgerlichen Brauhauses. Die Gastwirtschaft erhielt nach Beendigung des 1. Weltkrieges die Bezeichnung "Bürgerbräu". 1920 wurde im Saal des Gasthauses ein Lichtspieltheater errichtet, welches allerdings bereits im Jahr 1927 wieder schloss. In den Räumen des Bürgerbräu fanden vielfältige Vereinsabende unterschiedlicher Nutzer statt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde für das Gebäude eine neue Nutzung gesucht. 1949 erfolgte die Schließung eines bisher als Haus der Jugend genutzten ehemaligen Mauxionsgebäudes in Saalfeld, sodass daraufhin der Umzug ins jetzige Klubhaus erfolgte. Ab diesem Zeitpunkt etablierte sich das Gebäude als Zentrum der Jugendkultur, was bis heute Bestand hat. Die offizielle Wiedereröffnung nach zahlreichen Umbauten und Neueinrichtungen erfolgte im Jahr 1954, seitdem unter dem Namen "Klubhaus der Jugend". Schon damals befanden sich dort Leseräume, ein Musikzimmer mit Instrumenten, eine Küche für die Vermittlung hauswirtschaftlicher Grundkenntnisse, ein Fotokabinett mit Dunkelkammer sowie zahlreiche Räume für gemeinschaftliches Arbeiten. Nach der Wiedervereinigung wurde das Klubhaus fortlaufend als Gaststätte, Diskothek und Wirkungsstätte verschiedener Vereine und für Jugendarbeit genutzt. Im Zeitraum zwischen 1990 und 2023 fanden abschnittsweise kleine Modernisierungen und Sicherungsabreiten statt, um die Nutzung der Räumlichkeiten gewährleisten zu können, umfangreichere Sanierungen sind nicht vorgenommen worden. Das Klubhaus der Jugend gilt als eines der stadtbildprägendsten Gebäude der Saalfelder Innenstadt, mit dem sich jegliche Generationen der Stadtbevölkerung identifizieren. Es wirkt sich aufgrund seiner Lage nicht nur auf sein direktes räumliches Umfeld aus, sondern steht als Teil des Denkmalensembles der Stadt für Saalfelds Architekturgeschichte. Die damalige Vision der Errichtung einer zentral gelegenen Kulturstätte als Begegnungs- und Veranstaltungsort hat bis heute nicht an Bedeutung verloren, daher gilt es, das Klubhaus der Jugend in seiner Funktions- und Wirkungsstärke für überregionale kulturelle Angebote noch sichtbarer zu machen und das in der Region einzigartige Potenzial des Gebäudes zu nutzen. Es soll in seiner Grundfunktion als solches bestehen bleiben, gleichzeitig aber noch breiter gefächerte Möglichkeiten für kulturelle Angebote über die bisher wirkenden Vereine hinaus bieten, sodass der Charakter einer Anlaufstelle für Vereinsarbeit und generationsübergreifender Begegnungen noch prägnanter zur Geltung kommen kann. Zusammenfassend lässt sich das Klubhaus der Jugend als Gestaltungs- und Entfaltungsraum, überregionaler kultureller Anlaufpunkt und Ort der politischen Bildung beschreiben - eine der relevantesten und zukunftsträchtigsten Kultureinrichtungen der Stadt Saalfeld. Allgemeine Angaben zum Gebäude Flurstück-Nr.: 791/10 Flurstücksgröße: 1.083 m² Baujahr: vor 1900: Saal und kleiner Gebäudeteil Oberes Tor 1908: umfangreiche Umbauten und Erweiterung 1970: Anbau Eingang Bruttorauminhalt (BRI): 13.488,21 m³ Bruttogeschossfläche (BGF): 3.895,93 m² Nettogeschossfläche (NGF): 3.084,43 m² Grundfläche Gebäude: 1.015,00 m² Mischbauweise (Mauerwerk/Fachwerk) dreigeschossig, unterkellert Dachformen: Mansarddach, Satteldach, Dach mit Krüppelwalm (Zwerchgiebel, Gauben, Erker mit Turmaufbau) Dachaufbau: Holzkonstruktion, Pfettendach, Schiefer, Schindeln Fundamente: Streifenfundamente Mauerwerk + Beton Außenwände: Mauerwerk, Giebel und Hofbereich DG Fachwerk Decken: Kellerdecke massiv, Holzbalkendecken mit Fehlboden kleiner, nicht überdachter Innenhof 3 Treppenhäuser mit Holztreppen, teilweise gewendelt Holzfenster, teilweise einfachverglast Aktuelle Nutzung gemischte Nutzung: kulturell (Jugendarbeit, Veranstaltungen, Vereine), Wohnnutzung (aktuell 3 Wohneinheiten vermietet). Folgende öffentliche und teilöffentliche Nutzungen finden im Gebäude statt: Veranstaltungssaal mit Bühne und Empore für kulturelle Aufführungen, Konzerte etc., soziale Jugendarbeit mit Indoor-Skaterbahn, Vereinsnutzung verschiedener Vereine, Bandproberäume und Kreativräume. Ziel der Umstrukturierung Das Klubhaus der Jugend soll weiterhin und über die jetzigen Nutzungsmöglichkeiten hinaus als Gestaltungsort für vielfältige Interessengruppen dienen. Hierbei zeichnet sich vor allem die individuelle Verbindung aus Einzel- und Gemeinschaftsnutzung der verschiedenen Bereiche aus. Die Flur- und Eingangsbereiche sollen möglichst offen gestaltet werden und eine möglichst leichte Orientierung im Gebäude. Es soll neben dem Veranstaltungseingang, welcher sich auch in Zukunft im mittleren Teil des Gebäudes befinden soll, einen von außen schnell und gut sichtbaren Haupteingangsbereich geben. Dieser Eingangs- und Empfangsbereich soll wie auch die Flurbereiche im Rahmen der Grundrisse übersichtlich gestaltet werden und einfache Orientierung für Besucher ermöglichen. Das Ziel soll eine höchstmögliche Effizienz hinsichtlich der Nutzungsüberschneidungen der multifunktionalen Räumlichkeiten sein - so beispielsweise die Sanitärbereiche, Teeküchen und allgemeine Flurbereiche. Auch Beratungsräumlichkeiten sollen möglichst so in die Konzipierung integriert werden, dass sie multifunktional einer Vielzahl an Nutzern zur Verfügung stehen. anrechenbare Baukosten (Netto): KG 300: 3.510.019,00 EUR KG 400: 2.020.000,00 EUR KG 410: 350.000,00 EUR KG 420: 350.000,00 EUR KG 430: 300.000,00 EUR KG 440: 400.000,00 EUR KG 450: 300.000,00 EUR KG 460: 80.000,00 EUR KG 470: 240.000,00 EUR
Los 1: Objektplanung Gebäude - Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure - Zur Bewerbung sind zugelassen in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes ansässige "Architekten (Hochbau)" gemäß § 75 (1) VgV sowie "Ingenieure" gemäß § 75 (2) VgV, die bauvorlageberechtigt sind, - Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden. Los 2: Tragwerksplanung - § 75 Abs. 2 VgV - Berufsstand der Ingenieure, Fachgebiet Tragwerksplanung - Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden. Los 3: Planung Technische Ausrüstung, ALG 1-3 (HLS) - § 75 Abs. 2 VgV - Berufsstand der Ingenieure, Fachgebiet Heizungs-, Lüftungs-, Sanitärtechnik - Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden. Los 4: Planung Technische Ausrüstung, ALG 4-7 (ELT, Kommunikationstechnik, Förderanlagen, Nutzungsspezifische Anlagen) - § 75 Abs. 2 VgV - Berufsstand der Ingenieure, Fachgebiet Elektro- und Kommunikationstechnik, Förderanlagen - Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens, Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Auftragsfall die Leistung erbringen sollen, Benennung des Projektleiters und des Bauleiters, Nachweis der beruflichen Qualifikation jeweils durch Nachweis der Berufszulassung; handelt es sich bei dem Bewerber um eine juristische Person, ist eine Kopie des Handelsregisterauszuges einzureichen
Planung Technische Ausrüstung nach HOAI § 55 (ALG 4-7)
Gesamtsanierung Klubhaus der Jugend in Saalfeld/Saale
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Objektplanung Gebäude nach HOAI § 34
Objektplanung Gebäude, Lph. 1-9 nach den §§ 33-37 HOAI 2021 + Besondere Leistungen: Grundleistungen Bauphysik Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß GEG (vgl. HOAI, Anlage 1 Ziffer 1.2, AHO Heft 23) durch einen zertifizierten Energieberater sowie Bestandsaufnahme bestehender Gebäude, Ermitteln und Bewerten von Kennwerten; Brandschutzplanung und Erarbeitung Brandschutzkonzept nach AHO Heft 17, Grundleistungen; Leistungen Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SIGEKO) nach Baustellenverordnung (BaustellV) während der Planung; Leistungen Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SIGEKO) nach Baustellenverordnung (BaustellV) während der Bauausführung; Holzschutzuntersuchungen der Fachwerks-, Decken- und Dachkonstruktion.
71240000 — Servicii de arhitectura, de inginerie si de planificare
Durată: 24 MONTH
2
Tragwerksplanung nach § 51 HOAI
Los 2: Tragwerksplanung, Lph 1-6 nach den §§ 49-52 HOAI + Besondere Leistungen: Bestandsaufnahme und Prüfung Bestandspläne des bestehenden Tragwerkes und tragender Bauteile; Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.
71327000 — Servicii de proiectare a structurilor portante
Durată: 24 MONTH
3
Planung Technische Ausrüstung nach HOAI § 55 (ALG 1-3 Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen)
Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1-3 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lüftungsanlagen Lph. 1-3 und 5-9 nach den §§ 53-56 + Besondere Leistungen: Fortschreiben der Ausführungspläne (zum Beispiel Grundrisse, Schnitte, Ansichten) bis zum Bestand; Detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis.
71300000 — Servicii de inginerie
Durată: 24 MONTH
4
Planung Technische Ausrüstung nach HOAI § 55 (ALG 4-7)
Los 4: Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4-7 Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Förderanlagen, Nutzungsspezifische Anlagen (Bühnen- und Veranstaltungstechnik) Lph. 1-3 und 5-9 ebenfalls nach den §§ 53-56 + Besondere Leistungen: Fortschreiben der Ausführungspläne (zum Beispiel Grundrisse, Schnitte, Ansichten) bis zum Bestand.
71300000 — Servicii de inginerie
Durată: 24 MONTH
Detalii licitație
Descriere
Das heutige Klubhaus der Jugend wurde 1908 am Standort des ehemaligen Gartenlokals am Oberen Tor eingeweiht, damals unter dem Namen "Saalfelder Gewerkschaftshaus". Errichtet wurde es im Auftrag des Bürgerlichen Brauhauses. Die Gastwirtschaft erhielt nach Beendigung des 1. Weltkrieges die Bezeichnung "Bürgerbräu". 1920 wurde im Saal des Gasthauses ein Lichtspieltheater errichtet, welches allerdings bereits im Jahr 1927 wieder schloss. In den Räumen des Bürgerbräu fanden vielfältige Vereinsabende unterschiedlicher Nutzer statt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde für das Gebäude eine neue Nutzung gesucht. 1949 erfolgte die Schließung eines bisher als Haus der Jugend genutzten ehemaligen Mauxionsgebäudes in Saalfeld, sodass daraufhin der Umzug ins jetzige Klubhaus erfolgte. Ab diesem Zeitpunkt etablierte sich das Gebäude als Zentrum der Jugendkultur, was bis heute Bestand hat. Die offizielle Wiedereröffnung nach zahlreichen Umbauten und Neueinrichtungen erfolgte im Jahr 1954, seitdem unter dem Namen "Klubhaus der Jugend". Schon damals befanden sich dort Leseräume, ein Musikzimmer mit Instrumenten, eine Küche für die Vermittlung hauswirtschaftlicher Grundkenntnisse, ein Fotokabinett mit Dunkelkammer sowie zahlreiche Räume für gemeinschaftliches Arbeiten. Nach der Wiedervereinigung wurde das Klubhaus fortlaufend als Gaststätte, Diskothek und Wirkungsstätte verschiedener Vereine und für Jugendarbeit genutzt. Im Zeitraum zwischen 1990 und 2023 fanden abschnittsweise kleine Modernisierungen und Sicherungsabreiten statt, um die Nutzung der Räumlichkeiten gewährleisten zu können, umfangreichere Sanierungen sind nicht vorgenommen worden. Das Klubhaus der Jugend gilt als eines der stadtbildprägendsten Gebäude der Saalfelder Innenstadt, mit dem sich jegliche Generationen der Stadtbevölkerung identifizieren. Es wirkt sich aufgrund seiner Lage nicht nur auf sein direktes räumliches Umfeld aus, sondern steht als Teil des Denkmalensembles der Stadt für Saalfelds Architekturgeschichte. Die damalige Vision der Errichtung einer zentral gelegenen Kulturstätte als Begegnungs- und Veranstaltungsort hat bis heute nicht an Bedeutung verloren, daher gilt es, das Klubhaus der Jugend in seiner Funktions- und Wirkungsstärke für überregionale kulturelle Angebote noch sichtbarer zu machen und das in der Region einzigartige Potenzial des Gebäudes zu nutzen. Es soll in seiner Grundfunktion als solches bestehen bleiben, gleichzeitig aber noch breiter gefächerte Möglichkeiten für kulturelle Angebote über die bisher wirkenden Vereine hinaus bieten, sodass der Charakter einer Anlaufstelle für Vereinsarbeit und generationsübergreifender Begegnungen noch prägnanter zur Geltung kommen kann. Zusammenfassend lässt sich das Klubhaus der Jugend als Gestaltungs- und Entfaltungsraum, überregionaler kultureller Anlaufpunkt und Ort der politischen Bildung beschreiben - eine der relevantesten und zukunftsträchtigsten Kultureinrichtungen der Stadt Saalfeld. Allgemeine Angaben zum Gebäude Flurstück-Nr.: 791/10 Flurstücksgröße: 1.083 m² Baujahr: vor 1900: Saal und kleiner Gebäudeteil Oberes Tor 1908: umfangreiche Umbauten und Erweiterung 1970: Anbau Eingang Bruttorauminhalt (BRI): 13.488,21 m³ Bruttogeschossfläche (BGF): 3.895,93 m² Nettogeschossfläche (NGF): 3.084,43 m² Grundfläche Gebäude: 1.015,00 m² Mischbauweise (Mauerwerk/Fachwerk) dreigeschossig, unterkellert Dachformen: Mansarddach, Satteldach, Dach mit Krüppelwalm (Zwerchgiebel, Gauben, Erker mit Turmaufbau) Dachaufbau: Holzkonstruktion, Pfettendach, Schiefer, Schindeln Fundamente: Streifenfundamente Mauerwerk + Beton Außenwände: Mauerwerk, Giebel und Hofbereich DG Fachwerk Decken: Kellerdecke massiv, Holzbalkendecken mit Fehlboden kleiner, nicht überdachter Innenhof 3 Treppenhäuser mit Holztreppen, teilweise gewendelt Holzfenster, teilweise einfachverglast Aktuelle Nutzung gemischte Nutzung: kulturell (Jugendarbeit, Veranstaltungen, Vereine), Wohnnutzung (aktuell 3 Wohneinheiten vermietet). Folgende öffentliche und teilöffentliche Nutzungen finden im Gebäude statt: Veranstaltungssaal mit Bühne und Empore für kulturelle Aufführungen, Konzerte etc., soziale Jugendarbeit mit Indoor-Skaterbahn, Vereinsnutzung verschiedener Vereine, Bandproberäume und Kreativräume. Ziel der Umstrukturierung Das Klubhaus der Jugend soll weiterhin und über die jetzigen Nutzungsmöglichkeiten hinaus als Gestaltungsort für vielfältige Interessengruppen dienen. Hierbei zeichnet sich vor allem die individuelle Verbindung aus Einzel- und Gemeinschaftsnutzung der verschiedenen Bereiche aus. Die Flur- und Eingangsbereiche sollen möglichst offen gestaltet werden und eine möglichst leichte Orientierung im Gebäude. Es soll neben dem Veranstaltungseingang, welcher sich auch in Zukunft im mittleren Teil des Gebäudes befinden soll, einen von außen schnell und gut sichtbaren Haupteingangsbereich geben. Dieser Eingangs- und Empfangsbereich soll wie auch die Flurbereiche im Rahmen der Grundrisse übersichtlich gestaltet werden und einfache Orientierung für Besucher ermöglichen. Das Ziel soll eine höchstmögliche Effizienz hinsichtlich der Nutzungsüberschneidungen der multifunktionalen Räumlichkeiten sein - so beispielsweise die Sanitärbereiche, Teeküchen und allgemeine Flurbereiche. Auch Beratungsräumlichkeiten sollen möglichst so in die Konzipierung integriert werden, dass sie multifunktional einer Vielzahl an Nutzern zur Verfügung stehen. anrechenbare Baukosten (Netto): KG 300: 3.510.019,00 EUR KG 400: 2.020.000,00 EUR KG 410: 350.000,00 EUR KG 420: 350.000,00 EUR KG 430: 300.000,00 EUR KG 440: 400.000,00 EUR KG 450: 300.000,00 EUR KG 460: 80.000,00 EUR KG 470: 240.000,00 EUR
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Als Teilnahmeantrag ist zwingend das jeweilige Bewerbungsformular zu verwenden. Dieses und ergänzende Unterlagen finden Sie auf der Vergabeplattform. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Nachauftragnehmer haben die entsprechend gezeichneten Inhalte des Bewerbungsformulars auszufüllen und einzureichen. Die Bewerbungen sind über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Satz 6 VgV).
Missing info submission LOT
late-all | late-all | late-all | late-all
No negocaition necessary LOT
true | true | true | true
Option description LOT
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Umfang der zu beauftragenden Leistungen für alle 4 Lose beinhaltet die Leistungsphasen 1 bis 4 (3 bei Los 3 und 4). Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 (Tragwerksplanung Leistungsphasen 4 bis 6) ist beabsichtigt.
Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV (Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz - das jährliche Gesamthonorar - für entsprechende Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren)