Anunțul 628880-2026 pentru Germania – Servicii de inginerie – Generalplanerleistung für den Deichneubau Behrensdorf este publicat de Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein și este încadrat la codul CPV 71300000.
Sinteză HarveyAI
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Gesamthonorar der Grundleistungen und besondere Leistungen Ausführlicheres wird in der Aufforderung zur Angebotsabgaben enthalten sein.
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Gesamthonorar
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30 | 70
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Contract conclusion date
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Contract identifier
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Alte informații publicate26
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Description PROC
Das Land Schleswig-Holstein, endvertreten durch den Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) plant den Neubau eines Landesschutzdeiches als Ersatz für den Regionaldeich Behrensdorf. Der vorhandene Regionaldeich bietet aufgrund seiner Lage und seines Besticks nur einen bedingten Hochwasserschutz für die im Zusammenhang bebauten Gebiete der Gemeinde Behrensdorf. Eine Sicherheitsüberprüfung für den Regionaldeich Behrensdorf ergab eine stark unterschiedliche Kronenhöhe mit Abschnitten, die nicht höher als das örtliche HW200 (NHN+2,50 m) und damit deutlich zu niedrig sind. Der Hochwasserschutz vor Behrensdorf muss angesichts der bestehenden Verhältnisse verbessert und ausgebaut werden. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung zwischen dem Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN), der Gemeinde Behrensdorf, dem Deichverband Kembs-Behrendorf (DV) und dem Gewässerunterhaltungsverband (GUV) sieht vor, dass der bestehende Regionaldeich künftig durch den Neubau eines Landesschutzdeiches ersetzt werden soll. Der neu herzustellende Landesschutzdeich soll auf einer neuen rückwärtigen Trasse entstehen. Den Ursprung hat diese Entscheidung bereits in den 90er Jahren. Der damalige Minister Wiesen hatte seinerzeit mit Rücksicht auf das bestehende Naturschutzgebiet (NSG) „Kleiner Binnensee und angrenzende Salzwiesen“ bestimmt, dass eine Verstärkung des bestehenden Regionaldeichs nicht in Frage kommt, da ein geeigneter Hochwasserschutz auch außerhalb auf neuer Trasse hergestellt werden kann. Entsprechend soll der Deichneubau auf einer rückwärtig zum NSG liegenden Trasse als sog. Flügeldeichlösung herausgearbeitet werden. Die Verträglichkeit mit den Entwicklungszielen der bestehenden Natura2000 Gebiete sind bei der Planung und Umsetzung zu berücksichtigen. Die Zuständigkeit der Planung liegt für die Leistungsphasen1) (LPH) 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung) beim DV Kembs-Behrensdorf. Ab LPH 3 ff. obliegt die weitere Planung (Entwurf ff.) dem LKN. In Rahmen einer Generalplanung sind insbesondere die Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke inkl. sämtlicher damit verbundener landschaftsplanerischer Leistungen, sowie der Fachplanung Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung für den Deichneubau in Behrensdorf zu erbringen.
Autoritate contractantă11
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Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein
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Behrensdorf
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Câștigători și oferte8
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Winner name
Fichtner Water & Transportation GmbH, Sarweystr 3, 70191 Stuttgart
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Winner size
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Organizații și puncte de contact30
Organisation city buyer
Husum
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Stuttgart
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Organisation country sub ted esen
DEA22
Acord-cadru și sistem dinamic2
Dps usage LOT
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Framework agreement LOT
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Loturi10
Additional information LOT
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Über die in Abschnitt 5.1.9 genannten Erklärungen und Nachweise zu den Eignungskriterien hinaus sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen: 1.) Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 14 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen. 2.) Erklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 mittels Formblatt „Eigenerklärung zu Aufträgen und Konzessionen oberhalb der EUSchwellenwerte“ ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis für eine eventuelle Auswahlentscheidung nach § 51 Abs. 1 VgV: Sofern die Zahl der geeigneten Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert und damit zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden, gemäß den Angaben in Abschnitt 5.1.9 begrenzt ist, erfolgt die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, anhand der Wertungskriterien (Pkt. 1.11) und der Wertungsmatrix (Anlage 7).
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Es werden Planungsgrundleistungen sowie besondere Leistungen der Leistungsbilder Objektplanung für Ingenieurbauwerke inkl. sämtlicher damit verbundener landschaftsplanerischen Leistungen, sowie der Fachplanung Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung gem. HOAI 2021 beauftragt.
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Procedură și anunț13
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NOTICE subtype
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NOTICE title
Germania – Servicii de inginerie – Generalplanerleistung für den Deichneubau Behrensdorf
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Classification cpv
71300000 | 71300000
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Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
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-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Über die in Abschnitt 5.1.9 genannten Erklärungen und Nachweise zu den Eignungskriterien hinaus sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen: 1.) Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 14 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen. 2.) Erklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 mittels Formblatt „Eigenerklärung zu Aufträgen und Konzessionen oberhalb der EUSchwellenwerte“ ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Hinweis für eine eventuelle Auswahlentscheidung nach § 51 Abs. 1 VgV: Sofern die Zahl der geeigneten Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert und damit zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden, gemäß den Angaben in Abschnitt 5.1.9 begrenzt ist, erfolgt die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, anhand der Wertungskriterien (Pkt. 1.11) und der Wertungsmatrix (Anlage 7).
Gesamthonorar der Grundleistungen und besondere Leistungen Ausführlicheres wird in der Aufforderung zur Angebotsabgaben enthalten sein.
Generalplanerleistung für den Deichneubau Behrensdorf
Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein
Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes SchleswigHolstein
Fichtner Water & Transportation GmbH, Sarweystr 3, 70191 Stuttgart
Qualitätkriterien (ZK2 bis ZK5)
Das Land Schleswig-Holstein, endvertreten durch den Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) plant den Neubau eines Landesschutzdeiches als Ersatz für den Regionaldeich Behrensdorf. Der vorhandene Regionaldeich bietet aufgrund seiner Lage und seines Besticks nur einen bedingten Hochwasserschutz für die im Zusammenhang bebauten Gebiete der Gemeinde Behrensdorf. Eine Sicherheitsüberprüfung für den Regionaldeich Behrensdorf ergab eine stark unterschiedliche Kronenhöhe mit Abschnitten, die nicht höher als das örtliche HW200 (NHN+2,50 m) und damit deutlich zu niedrig sind. Der Hochwasserschutz vor Behrensdorf muss angesichts der bestehenden Verhältnisse verbessert und ausgebaut werden. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung zwischen dem Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN), der Gemeinde Behrensdorf, dem Deichverband Kembs-Behrendorf (DV) und dem Gewässerunterhaltungsverband (GUV) sieht vor, dass der bestehende Regionaldeich künftig durch den Neubau eines Landesschutzdeiches ersetzt werden soll. Der neu herzustellende Landesschutzdeich soll auf einer neuen rückwärtigen Trasse entstehen. Den Ursprung hat diese Entscheidung bereits in den 90er Jahren. Der damalige Minister Wiesen hatte seinerzeit mit Rücksicht auf das bestehende Naturschutzgebiet (NSG) „Kleiner Binnensee und angrenzende Salzwiesen“ bestimmt, dass eine Verstärkung des bestehenden Regionaldeichs nicht in Frage kommt, da ein geeigneter Hochwasserschutz auch außerhalb auf neuer Trasse hergestellt werden kann. Entsprechend soll der Deichneubau auf einer rückwärtig zum NSG liegenden Trasse als sog. Flügeldeichlösung herausgearbeitet werden. Die Verträglichkeit mit den Entwicklungszielen der bestehenden Natura2000 Gebiete sind bei der Planung und Umsetzung zu berücksichtigen. Die Zuständigkeit der Planung liegt für die Leistungsphasen1) (LPH) 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung) beim DV Kembs-Behrensdorf. Ab LPH 3 ff. obliegt die weitere Planung (Entwurf ff.) dem LKN. In Rahmen einer Generalplanung sind insbesondere die Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke inkl. sämtlicher damit verbundener landschaftsplanerischer Leistungen, sowie der Fachplanung Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung für den Deichneubau in Behrensdorf zu erbringen.
Gesamthonorar
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Generalplanerleistungen für den Deichneubau Behrensdorf
Qualitätkriterien (ZK2 bis ZK5) sind unter Punkt 1.13 Zuschlagkriterien beschrieben. Ausführlicheres wird in der Aufforderung zur Angebotsabgaben enthalten sein
Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Es werden Planungsgrundleistungen sowie besondere Leistungen der Leistungsbilder Objektplanung für Ingenieurbauwerke inkl. sämtlicher damit verbundener landschaftsplanerischen Leistungen, sowie der Fachplanung Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung gem. HOAI 2021 beauftragt.
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Generalplanerleistungen für den Deichneubau Behrensdorf
Es werden Planungsgrundleistungen sowie besondere Leistungen der Leistungsbilder Objektplanung für Ingenieurbauwerke inkl. sämtlicher damit verbundener landschaftsplanerischen Leistungen, sowie der Fachplanung Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung gem. HOAI 2021 beauftragt.
71300000 — Servicii de inginerie
Rezultate și atribuiri TED
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Câștigător: Fichtner Water & Transportation GmbH, Sarweystr 3, 70191 Stuttgart · CUI DE147508463
Contract F 2025/145 aug. 2026
Detalii licitație
Descriere
Das Land Schleswig-Holstein, endvertreten durch den Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) plant den Neubau eines Landesschutzdeiches als Ersatz für den Regionaldeich Behrensdorf. Der vorhandene Regionaldeich bietet aufgrund seiner Lage und seines Besticks nur einen bedingten Hochwasserschutz für die im Zusammenhang bebauten Gebiete der Gemeinde Behrensdorf. Eine Sicherheitsüberprüfung für den Regionaldeich Behrensdorf ergab eine stark unterschiedliche Kronenhöhe mit Abschnitten, die nicht höher als das örtliche HW200 (NHN+2,50 m) und damit deutlich zu niedrig sind. Der Hochwasserschutz vor Behrensdorf muss angesichts der bestehenden Verhältnisse verbessert und ausgebaut werden. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung zwischen dem Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN), der Gemeinde Behrensdorf, dem Deichverband Kembs-Behrendorf (DV) und dem Gewässerunterhaltungsverband (GUV) sieht vor, dass der bestehende Regionaldeich künftig durch den Neubau eines Landesschutzdeiches ersetzt werden soll. Der neu herzustellende Landesschutzdeich soll auf einer neuen rückwärtigen Trasse entstehen. Den Ursprung hat diese Entscheidung bereits in den 90er Jahren. Der damalige Minister Wiesen hatte seinerzeit mit Rücksicht auf das bestehende Naturschutzgebiet (NSG) „Kleiner Binnensee und angrenzende Salzwiesen“ bestimmt, dass eine Verstärkung des bestehenden Regionaldeichs nicht in Frage kommt, da ein geeigneter Hochwasserschutz auch außerhalb auf neuer Trasse hergestellt werden kann. Entsprechend soll der Deichneubau auf einer rückwärtig zum NSG liegenden Trasse als sog. Flügeldeichlösung herausgearbeitet werden. Die Verträglichkeit mit den Entwicklungszielen der bestehenden Natura2000 Gebiete sind bei der Planung und Umsetzung zu berücksichtigen. Die Zuständigkeit der Planung liegt für die Leistungsphasen1) (LPH) 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung) beim DV Kembs-Behrensdorf. Ab LPH 3 ff. obliegt die weitere Planung (Entwurf ff.) dem LKN. In Rahmen einer Generalplanung sind insbesondere die Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke inkl. sämtlicher damit verbundener landschaftsplanerischer Leistungen, sowie der Fachplanung Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung für den Deichneubau in Behrensdorf zu erbringen.
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