Anunțul 701111-2026 pentru Germania – Servicii de arhitectură, de construcţii, de inginerie şi de inspecţie – BvA_Architektur_Bad Soden-Salmünster, Spessart Therme, 6196-25 este publicat de Stadt Bad Soden-Salmünster și este încadrat la codul CPV 71000000.
Sinteză HarveyAI
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Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV geführt. Die Leistungen werden gemäß § 76 Abs. 1 VgV im Leistungswettbewerb vergeben. Im Rahmen des Leistungswettbewerbs nach § 76 Abs. 1 VgV werden Lösungsvorschläge im Sinne des § 76 Abs. 2 VgV bewertet. Der Lösungsvorschlag wird entsprechend der Zuschlagskriterien (ANLAGE B02a und B02b der Vergabeunterlagen) zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots berücksichtigt. Im Rahmen des Vergabeverfahren sind Skizzen, Materialbeschreibungen und inhaltliche Erläuterungen zu erarbeiten, die darlegen, wie das Thema "Spessart" im Kontext einer Therme und Sauna architektonisch und gestalterisch umgesetzt werden kann. Das Honorar für den Ideenteil beträgt 5.000 EUR netto bei Erfüllung der Anforderungen. Dieses Honorar wird pauschal gezahlt, unabhängig vom Aufwand, solange die geforderten Leistungen erbracht werden. Voraussetzung für den Vergütungsanspruch ist darüber hinaus, die Abgabe eines wertungsfähigen Angebots (sowie vorausgehender indikativer Angebote). Hinsichtlich der weiteren Beschreibung der Lösungsvorschläge (Ideenteils) werden die Vergabeunterlagen (Anlagen B02a und B02b) in Bezug genommen.
Procedure identifier
66c80e0e-39c4-4e2e-9cb0-447d41866d69
Procedure type
neg-w-call
Rezultate, atribuiri și contracte17
Award criterion description LOT
Die neue Therme in Bad Soden-Salmünster soll das Thema "Spessart" als zentrales Leitthema innen und außen in der Architektur und Gestaltung widerspiegeln. Der Spessart ist eine Region, die durch ihre beeindruckende Natur, ihre Geschichte und ihre kulturelle Bedeutung geprägt ist. Die Therme soll als ein modernes, nachhaltiges, energetisch neu aufgesetztes und zeitloses Bauwerk entstehen, das die Essenz des Spessarts aufgreift und gleichzeitig höchsten Ansprüchen an Wellness und Entspannung gerecht wird.
Award criterion name LOT
Lösungsvorschläge (§ 76 Abs. 2 VgV)
Award criterion number LOT
20.0 | 10.0 | 15.0
Award criterion number weight LOT
poi-exa
Award criterion type LOT
quality | price
Contract conclusion date
2026-09-28+02:00
Contract duration end date LOT
2030-12-31+01:00
Alte informații publicate25
Additional classification PROC
71200000 | 71240000 | 71300000 | 71320000
Additional classification type PROC
cpv
Additional info PROC
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YMJMW50# Es wird ausdrücklich auf die Allgemeine Bieterinformation (Anlage A) hingewiesen. Die Bewerber sind gehalten, die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf etwaige Fehler/Rechtsverstöße und/oder Unvollständigkeiten/Unklarheiten zu untersuchen. Sollten hierbei Unklarheiten zu Tage treten, so ist die Auftraggeberin hierüber unverzüglich durch Mitteilung über die Vergabeplattform in Kenntnis zu setzen. Sämtliche Fragen zu dem Vergabeverfahren und den Vergabeunterlagen müssen über die Kommunikation des Vergabeportals an die Auftraggeberin gerichtet werden. Es werden keine telefonischen Auskünfte zu Bieterfragen erteilt. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Verfahrensablauf und die Verfahrensbedingungen zu ändern, soweit dies unter Beachtung der vergaberechtlichen Grundsätze zur Erreichung der Beschaffungsziele erforderlich ist. Sofern die Auftraggeberin während des Vergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vornimmt oder zusätzliche Informationen bereitstellt, wird sie diese auf der Vergabeplattform hochladen. Den Unternehmen obliegt es selbst zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahrens bereitstehen. Der Teilnahmeantrag sowie das Angebot ist in allen seinen Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Sollten bei der Vergabestelle Zweifel an der Übersetzung bestehen, hat der Bewerber auf Nachfrage der Vergabestelle eine beglaubigte Übersetzung vorzulegen; legt der Bewerber die beglaubigte Übersetzung nicht innerhalb der von der Vergabestelle gesetzten Frist vor, wird der Teilnahmeantrag / das Angebot ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag / das Angebot muss eindeutig, verständlich, plausibel und glaubwürdig die Erfüllung der Anforderungen darlegen. Der Aufwand für die Erstellung des Teilnahmeantrages, des Angebots und für die Teilnahme an den Verhandlungen wird durch den Auftraggeber nicht erstattet. Alle Unterlagen und Informationen, die den Teilnehmern/Bietern im Zusammenhang mit diesem Ausschreibungsverfahren überlassen werden oder bekannt werden, sind vertraulich zu behandeln. Die Auftraggeberin fragt beim Bundeskartellamt an, ob hinsichtlich des Bieters, der den Zuschlag erhalten soll, Eintragungen im Wettbewerbsregister vorliegen. In diesem Falle werden regelmäßig auch die den Teilnehmer/ Bieter betreffenden personenbezogenen Daten an die vorbezeichnete Stelle übermittelt. Die Verantwortliche als Auftraggeberin hat nach der VergStatVO öffentliche Aufträge, die nach dem 01.10.2020 bezuschlagt werden, an die durch das Statistische Bundesamt (Destatis) betriebene Vergabestatistik zu melden. Zur Erfüllung dieser Verpflichtung meldet die Verantwortliche an Destatis die vergebenen Aufträge unter Angabe des obsiegenden Bieters. In diesem Falle werden regelmäßig auch die betreffenden personenbezogenen Daten des Teilnehmers / Bieters an die vorbezeichnete Stelle übermittelt. Nach § 134 GWB werden die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform informiert. Dies gilt auch für Teilnehmer / Bieter, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. In diesem Falle werden ggfs. auch personenbezogenen Daten gegenüber unterlegenen Bietern offengelegt. Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung). Die Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt, sobald die Auswertung des Teilnahmewettbewerbs abgeschlossen ist. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit und wenn es dem Auftraggeber objektiv nicht möglich ist auf Basis der Kriterien des Teilnahmewettbewerbs, den Bewerberkreis anhand der festgelegten Kriterien auf das vorgesehene Maß zu begrenzen, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Losentscheid gem. § 75 Abs. 6 VgV getroffen. Die Auswahl der Bewerber zwischen der Mindest- und Höchstzahl erfolgt anhand der erreichten Punktzahlen im Rahmen der Auswertung. Sofern hier ein Punktabstand erreicht wird, behält sich der Auftraggeber vor, eine geringere Anzahl als die angegebene Höchstzahl zur Angebotsabgabe aufzufordern.
Loc de executare11
Place of performance
DE719 | DEU
Place of performance add PROC
Erfüllungsort für die Leistung des Auftragnehmers ist die Baustelle (Frowin-von-Hutten-Straße 5, 63628 Bad Soden-Salmünster), soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.
Place of performance addtional LOT
Erfüllungsort für die Leistung des Auftragnehmers ist die Baustelle (Frowin-von-Hutten-Straße 5, 63628 Bad Soden-Salmünster), soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.
Place of performance city LOT
Bad Soden-Salmünster
Place of performance city PROC
Bad Soden-Salmünster
Place of performance country LOT
DEU
Place of performance country PROC
DEU
Place of performance post code LOT
Organizații și puncte de contact44
Organisation city addinfo LOT
München
Organisation city buyer
Bad Soden-Salmünster
Organisation city revieworg LOT
Darmstadt
Organisation city serv prov
München
Organisation city ted esen
Bonn
Organisation city tenderer
Stuttgart
Organisation country addinfo LOT
DEU
Organisation country buyer
DEU
Organisation country revieworg LOT
DEU
Câștigători și oferte10
Winner city
Stuttgart
Winner country
DEU
Winner country sub
DE111
Winner decision date
2026-08-27+02:00
Winner identifier
DE249127698
Winner name
4a Architekten GmbH
Winner owner nationality
DEU
Winner post code
70376
Winner selection status
selec-w
Winner size
small
Loturi8
Additional classification LOT
71200000 | 71240000 | 71300000 | 71320000
Additional classification type LOT
cpv
Additional information LOT
Planungsleistungen der Fachplanung Tragwerksplanung, Planungsleistungen der Fachplanung Technischen Ausrüstung HLS und ELT sowie Projektsteuerungsleistungen werden jeweils in gesonderter Auftragsbekanntmachung veröffentlicht.
Eu fund LOT
no-eu-funds
Gpa LOT
true
Identifier LOT
LOT-0001
Option description LOT
Stufenweise Beauftragung: Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Leistungsstufen, die der Auftraggeber nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie später abruft. Mit Vertragsschluss werden die Leistungsphasen 1-2 der HOAI Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume sow. Freianlagen (Stufe 1) beauftragt. Weitere Leistungsstufen werden sodann voraussichtlich wie folgt beauftragt: Stufe 2 - HOAI Leistungsphasen 3 bis 4 Stufe 3 - HOAI Leistungsphasen 5 bis 7 Stufe 4 - HOAI Leistungsphasen 8 bis 9 Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen/Leistungsphasen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Auch behält sich der Auftraggeber eine Anpassung der Leistungsstufen vor.
Autoritate contractantă6
Authority main activity
gen-pub
Buyer identifier
DE113525291
Buyer internet address
https://www.badsoden-salmuenster.de
Buyer legal type
la
Buyer post code
63628
Main activity
gen-pub
Valori2
Total value
2825048
Total value CUR
EUR
Clasificare CPV2
Main classification type LOT
cpv
Main classification type PROC
cpv
Căi de atac1
Review deadline description LOT
§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Date de contact publicate în TED
18
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Textul integral publicat de TEDextinde
Stufenweise Beauftragung: Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Leistungsstufen, die der Auftraggeber nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie später abruft. Mit Vertragsschluss werden die Leistungsphasen 1-2 der HOAI Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume sow. Freianlagen (Stufe 1) beauftragt. Weitere Leistungsstufen werden sodann voraussichtlich wie folgt beauftragt: Stufe 2 - HOAI Leistungsphasen 3 bis 4 Stufe 3 - HOAI Leistungsphasen 5 bis 7 Stufe 4 - HOAI Leistungsphasen 8 bis 9 Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen/Leistungsphasen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Auch behält sich der Auftraggeber eine Anpassung der Leistungsstufen vor.
Auftragsbezogenes Organisationskonzept
Stadt Bad Soden-Salmünster
Lösungsvorschläge (§ 76 Abs. 2 VgV)
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YMJMW50# Es wird ausdrücklich auf die Allgemeine Bieterinformation (Anlage A) hingewiesen. Die Bewerber sind gehalten, die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf etwaige Fehler/Rechtsverstöße und/oder Unvollständigkeiten/Unklarheiten zu untersuchen. Sollten hierbei Unklarheiten zu Tage treten, so ist die Auftraggeberin hierüber unverzüglich durch Mitteilung über die Vergabeplattform in Kenntnis zu setzen. Sämtliche Fragen zu dem Vergabeverfahren und den Vergabeunterlagen müssen über die Kommunikation des Vergabeportals an die Auftraggeberin gerichtet werden. Es werden keine telefonischen Auskünfte zu Bieterfragen erteilt. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Verfahrensablauf und die Verfahrensbedingungen zu ändern, soweit dies unter Beachtung der vergaberechtlichen Grundsätze zur Erreichung der Beschaffungsziele erforderlich ist. Sofern die Auftraggeberin während des Vergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vornimmt oder zusätzliche Informationen bereitstellt, wird sie diese auf der Vergabeplattform hochladen. Den Unternehmen obliegt es selbst zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahrens bereitstehen. Der Teilnahmeantrag sowie das Angebot ist in allen seinen Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Sollten bei der Vergabestelle Zweifel an der Übersetzung bestehen, hat der Bewerber auf Nachfrage der Vergabestelle eine beglaubigte Übersetzung vorzulegen; legt der Bewerber die beglaubigte Übersetzung nicht innerhalb der von der Vergabestelle gesetzten Frist vor, wird der Teilnahmeantrag / das Angebot ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag / das Angebot muss eindeutig, verständlich, plausibel und glaubwürdig die Erfüllung der Anforderungen darlegen. Der Aufwand für die Erstellung des Teilnahmeantrages, des Angebots und für die Teilnahme an den Verhandlungen wird durch den Auftraggeber nicht erstattet. Alle Unterlagen und Informationen, die den Teilnehmern/Bietern im Zusammenhang mit diesem Ausschreibungsverfahren überlassen werden oder bekannt werden, sind vertraulich zu behandeln. Die Auftraggeberin fragt beim Bundeskartellamt an, ob hinsichtlich des Bieters, der den Zuschlag erhalten soll, Eintragungen im Wettbewerbsregister vorliegen. In diesem Falle werden regelmäßig auch die den Teilnehmer/ Bieter betreffenden personenbezogenen Daten an die vorbezeichnete Stelle übermittelt. Die Verantwortliche als Auftraggeberin hat nach der VergStatVO öffentliche Aufträge, die nach dem 01.10.2020 bezuschlagt werden, an die durch das Statistische Bundesamt (Destatis) betriebene Vergabestatistik zu melden. Zur Erfüllung dieser Verpflichtung meldet die Verantwortliche an Destatis die vergebenen Aufträge unter Angabe des obsiegenden Bieters. In diesem Falle werden regelmäßig auch die betreffenden personenbezogenen Daten des Teilnehmers / Bieters an die vorbezeichnete Stelle übermittelt. Nach § 134 GWB werden die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform informiert. Dies gilt auch für Teilnehmer / Bieter, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. In diesem Falle werden ggfs. auch personenbezogenen Daten gegenüber unterlegenen Bietern offengelegt. Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung). Die Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt, sobald die Auswertung des Teilnahmewettbewerbs abgeschlossen ist. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit und wenn es dem Auftraggeber objektiv nicht möglich ist auf Basis der Kriterien des Teilnahmewettbewerbs, den Bewerberkreis anhand der festgelegten Kriterien auf das vorgesehene Maß zu begrenzen, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Losentscheid gem. § 75 Abs. 6 VgV getroffen. Die Auswahl der Bewerber zwischen der Mindest- und Höchstzahl erfolgt anhand der erreichten Punktzahlen im Rahmen der Auswertung. Sofern hier ein Punktabstand erreicht wird, behält sich der Auftraggeber vor, eine geringere Anzahl als die angegebene Höchstzahl zur Angebotsabgabe aufzufordern.
Auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Baudurchführungsphase
4a Architekten GmbH
Kanzlei BBH - Vergabestelle München
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Die Stadt Bad Soden-Salmünster plant den Teilrückbau mit anschließendem Wideraufbau und einer grundhaften Sanierung des Bestandes der Spessart Therme Bad Soden - Salmünster. Die Spessart Therme ist eine Anlage, die seit den 70er Jahren immer wieder Funktionen erweitert und an die Anforderungen angepasst wurde. Mittlerweile sind fast alle Bereiche der Therme, mit Ausnahme des 25-Meter-Schwimmbeckens, sanierungsbedürftig oder entsprechen nicht mehr den heute zu erwartenden Standards. Die Verantwortlichen des Kurbetriebs haben sich für einen Teilneubau der Therme und grundlegenden Sanierungen der restlichen Bereiche inkl. der Sole-Brunnenanlagen entschieden. Ebenso sind die Freianlagen neu zu gestalten. Die Gesamtbaukosten für das Vorhaben (KGR 300-600) werden grob auf 29 Millionen EUR netto geschätzt. Die Gesamtfertigstellung ist bis Ende 2030 geplant. Beauftragt werden Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 Abs. 4 HOAI i. V. m. Anlage 10.1 HOAI, Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 Abs. 4 HOAI i. V. m. Anlage 11.1 HOAI sowie weitere Besondere Leistungen.
Honorar
Auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Planungsphase
Zusammensetzung des Projektteams anhand eines Organigramms über die gesamte Baumaßnahme einschl. Entscheidungsbefugnis und Vertretung sow. Verfügbarkeiten und Kapazitäten der Projektverantwortlichen
Erfüllungsort für die Leistung des Auftragnehmers ist die Baustelle (Frowin-von-Hutten-Straße 5, 63628 Bad Soden-Salmünster), soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.
Die neue Therme in Bad Soden-Salmünster soll das Thema "Spessart" als zentrales Leitthema innen und außen in der Architektur und Gestaltung widerspiegeln. Der Spessart ist eine Region, die durch ihre beeindruckende Natur, ihre Geschichte und ihre kulturelle Bedeutung geprägt ist. Die Therme soll als ein modernes, nachhaltiges, energetisch neu aufgesetztes und zeitloses Bauwerk entstehen, das die Essenz des Spessarts aufgreift und gleichzeitig höchsten Ansprüchen an Wellness und Entspannung gerecht wird.
§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV geführt. Die Leistungen werden gemäß § 76 Abs. 1 VgV im Leistungswettbewerb vergeben. Im Rahmen des Leistungswettbewerbs nach § 76 Abs. 1 VgV werden Lösungsvorschläge im Sinne des § 76 Abs. 2 VgV bewertet. Der Lösungsvorschlag wird entsprechend der Zuschlagskriterien (ANLAGE B02a und B02b der Vergabeunterlagen) zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots berücksichtigt. Im Rahmen des Vergabeverfahren sind Skizzen, Materialbeschreibungen und inhaltliche Erläuterungen zu erarbeiten, die darlegen, wie das Thema "Spessart" im Kontext einer Therme und Sauna architektonisch und gestalterisch umgesetzt werden kann. Das Honorar für den Ideenteil beträgt 5.000 EUR netto bei Erfüllung der Anforderungen. Dieses Honorar wird pauschal gezahlt, unabhängig vom Aufwand, solange die geforderten Leistungen erbracht werden. Voraussetzung für den Vergütungsanspruch ist darüber hinaus, die Abgabe eines wertungsfähigen Angebots (sowie vorausgehender indikativer Angebote). Hinsichtlich der weiteren Beschreibung der Lösungsvorschläge (Ideenteils) werden die Vergabeunterlagen (Anlagen B02a und B02b) in Bezug genommen.
Fachliches Konzept der Baudurchführung (u.a. Frequenz und Dauer der Objektüberwachung / Bauleitung inkl. Örtliche Präsenz, Organisation Jour-Fixe, Qualitätssicherung, Koordination bzw. Mitwirken an der Koordination der fachlich Beteiligten). Umgang mit Störungen im Bauablauf (Nachtrags- und Änderungsmanagement).
Preis / Honorar
Fachliches Konzept zum Ablauf und den Schwerpunkten der Planungsphase unter Berücksichtigung der Planungsaufgabe inkl. Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie Maßnahmen zur Kosten- und Terminplanung. Erläuterung der Schnittstellenorganisation inkl. Koordination und Integration der Ergebnisse anderer an der Planung Beteiligter bzw. Mitwirken bei der Koordination. Kommunikation mit dem Auftraggeber / Organisation des Berichtwesens / Abnahme und Freigabe der Planungsergebnisse / Organisation der Planungsunterlagen und des Datenaustauschs inkl. Dokumentation.
Erfahrung der vorgesehenen Projektleitung, stellvertretenden Projektleitleitung, Objektüberwachung, stellvertretenden Objektüberwachung
BvA_Architektur_Bad Soden-Salmünster, Spessart Therme, 6196-25
Architektur
Planungsleistungen der Fachplanung Tragwerksplanung, Planungsleistungen der Fachplanung Technischen Ausrüstung HLS und ELT sowie Projektsteuerungsleistungen werden jeweils in gesonderter Auftragsbekanntmachung veröffentlicht.
Objektplanung Freianlagen
Auftragsbezogene Erfahrung der Projektmitarbeiter
Projektbeschreibung: Die Spessart Therme ist eine Anlage, die seit den 70er Jahren immer wieder Funktionen erweitert und an die Anforderungen angepasst wurde. Mittlerweile sind fast alle Bereiche der Therme, mit Ausnahme des 25-Meter-Schwimmbeckens, sanierungsbedürftig oder entsprechen nicht mehr den heute zu erwartenden Standards. Die Verantwortlichen des Kurbetriebs haben sich für einen Teilneubau der Therme und grundlegenden Sanierungen der restlichen Bereiche inkl. der Sole-Brunnenanlagen entschieden. Ebenso sind die Freianlagen neu zu gestalten. Die Gesamtbaukosten für das Vorhaben (KGR 300-600) werden grob auf 29 Millionen EUR netto geschätzt. Die Spessart Therme ist in den Kurbetrieb integriert und somit eng an den Gebäudekomplex angebunden. Die neu zu errichtenden bzw. grundhaft zu sanierenden Bereichen werden in folgende Teilflächen grob untergliedert: -Foyer, Eingang & Kasse sowie Erschließung des Obergeschosses: 800 m2 (Sanierung) -Umkleide & Sanitäranlagen Bad: 800 m2 (Sanierung) -Innenbecken & Umgänge: 1.100 m2 (Neubau) -Außenbecken und -anlage: 1.400 m2 (Neubau) -Bewegungsbecken mit div. Nebenflächen: 600 m2 (Neubau) -Sauna-Innenbereich: 250 m2 (Neubau) -Attraktive Freiflächen mit Saunahütten und Ruhebereichen: 1.500 m2, optional nach Süden erweiterbar um 1.500 m2 (Neubau) -25-Meter-Schwimmbecken, fertiggestellt 2019 (Bestand) -Gastronomiebereiche mit Küche und Nebenräumen: 650 m2 (Neubau) -Zwei Totes-Meer-Salzgrotten (Neubau) -Gesamte Haustechnik inklusive der Energieversorgung (Strom und Wärme) des gesamten Gebäudekomplexes des Kurbetriebs (siehe 1.3.5 Energieversorgung) im Untergeschoss: ca. 1.500 m2 (Neubau). -Sole-Aufbereitung (Neubau) Der Thermenbereich ist Bestandteil des Gebäudekomplexes des Kurbetriebes, welches ein 25-Meter-Schwimmbecken, Veranstaltungshalle, Turnhalle, hist. Konzertsaal, diverse Besprechungsräume und einen Verwaltungstrakt beinhaltet. Hinzu kommen ein voll vermietetes Ärztehaus sowie weitere Gewerbeflächen. Der gesamte Gebäudekomplex des Kurbetriebes wird aktuell durch eine im abgängigen Thermenbereich angesiedelte Energiezentrale mit Strom und Wärme versorgt. Zudem gibt es einen Solebrunnen, der die Therme mit Heilwasser versorgt und eine Redundanz auf dem Vorplatz der Brunnenpassage, also in unmittelbarer Nähe der Anlage. Letzterer soll neben diversen erneuerbaren Energiequellen (v.a. Solar- und Windenergie) künftig auch für die Energieversorgung berücksichtigt werden. Für die Zusammenführung der zuvor genannten Bereiche wird eine eigene Fachplanung parallel zur Planung der Therme erstellt. Projektgegenstand: Es werden Fachplaner gesucht, welche die Leistungen der Architektur, Freianlagenplanung, Tragwerksplanung, technischen Gebäudeausrüstung (Elektrofachplanung und Heizung, Lüftung, Sanitär), der bauphysikalischen und raumakustischen Maßnahmen (Wärmeschutz, Bau-/Raumakustik) planen und entsprechend aller Leistungsphasen nach HOAI bis zur Inbetriebnahme umsetzen. Dies wird eng mit dem parallel erstellten Energiekonzept und dessen Umsetzung zu verzahnen sein. Es bestehen Schnittstellen zu weiteren Bereichen des Gebäudekomplexes des Kurbetriebs, die nach Möglichkeit nicht grundlegend baulich verändert werden sollen. Diese sind das 25-Meter-Schwimmbecken mit neuem Sanitärbereich, die westlich und südlich der Brunnenpassage liegenden Neubauten (Spessart FORUM, Ärztehaus) sowie der Therapie- und Wellnessbereich im OG. In den beiliegenden Grundrissen sind diese erkennbar. Von Seiten der Stadt Bad Soden-Salmünster ist vorgesehen, dass im unmittelbaren Umfeld ein Grundstück zur Errichtung eines Hotels zur Verfügung gestellt werden kann. Nach Möglichkeit soll hier ein Bademantelgang zur Therme ermöglicht werden. Hinweis zur Architektur/Innenarchitektur: Ein Großteil der bestehenden Therme wird zurückgebaut und der restliche Teil grundhaft saniert. Hierdurch wird das künftige Erscheinungsbild der Therme stark verändert. Dies soll sich auch in der zukünftigen Fassade/Außenansicht deutlich widerspiegeln, damit die neue Therme als solche klar erkennbar ist. Die Anordnung der unterschiedlichen Bereiche ist durch die ständige Erweiterung der vergangenen 40 Jahre entstanden und lebte bislang mit Kompromissen hinsichtlich Funktion, Wirtschaftlichkeit und Gestaltung. Dies soll mit der neuen Planung nunmehr "aus einem Guss" erscheinen und sich keinen Kompromissen unterordnen. Die Konzeption soll insbesondere hinsichtlich Akustik, Barrierefreiheit, Funktionen, Erschließung, Orientierung, Zuordnung der Bereiche, Design und Attraktivität neu gedacht werden. Ziel ist eine Neuorientierung, die einerseits anhand der örtlichen Gegebenheiten realistisch bleibt, andererseits aber den aktuellen Bedürfnissen, sinnvollen Trends der Nutzergruppen hinsichtlich Wellness, Therapie und Gesundheit gerecht wird. Zudem soll der Spessart als Namensgeber der Spessart Therme baulich eindeutig hervortreten und in der Innenraumgestaltung erlebbar werden. Wichtig ist ebenfalls, dass das ortsgebundene Heilmittel Sole für die Gäste sichtbar und ebenfalls erlebbar wird. Weiterhin sind im Zuge der Planungsaufgabe Schwerpunkte u.a. hinsichtlich Bauphysik, Brandschutz, Nachhaltigkeit beim Energieverbrauch, Instandhaltungs- und Betriebskosten zu koordinieren. Die Anforderungen unterschiedlicher Nutzergruppen sind zu berücksichtigen. Die Leistungsbeschreibung (ANLAGE E01) wird in Bezug genommen. Ergänzend wird für die Vergabe der Architektenleistungen darauf hingewiesen, dass im Rahmen des Vergabeverfahrens Lösungsvorschläge nach § 76 Abs. 2 VgV zu erarbeiten sind (ANLAGE B02a und B02b).
Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
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Bad Soden-Salmünster
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Wilhelminenstraße 1-3
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BBH München
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Projektbeschreibung: Die Spessart Therme ist eine Anlage, die seit den 70er Jahren immer wieder Funktionen erweitert und an die Anforderungen angepasst wurde. Mittlerweile sind fast alle Bereiche der Therme, mit Ausnahme des 25-Meter-Schwimmbeckens, sanierungsbedürftig oder entsprechen nicht mehr den heute zu erwartenden Standards. Die Verantwortlichen des Kurbetriebs haben sich für einen Teilneubau der Therme und grundlegenden Sanierungen der restlichen Bereiche inkl. der Sole-Brunnenanlagen entschieden. Ebenso sind die Freianlagen neu zu gestalten. Die Gesamtbaukosten für das Vorhaben (KGR 300-600) werden grob auf 29 Millionen EUR netto geschätzt. Die Spessart Therme ist in den Kurbetrieb integriert und somit eng an den Gebäudekomplex angebunden. Die neu zu errichtenden bzw. grundhaft zu sanierenden Bereichen werden in folgende Teilflächen grob untergliedert: -Foyer, Eingang & Kasse sowie Erschließung des Obergeschosses: 800 m2 (Sanierung) -Umkleide & Sanitäranlagen Bad: 800 m2 (Sanierung) -Innenbecken & Umgänge: 1.100 m2 (Neubau) -Außenbecken und -anlage: 1.400 m2 (Neubau) -Bewegungsbecken mit div. Nebenflächen: 600 m2 (Neubau) -Sauna-Innenbereich: 250 m2 (Neubau) -Attraktive Freiflächen mit Saunahütten und Ruhebereichen: 1.500 m2, optional nach Süden erweiterbar um 1.500 m2 (Neubau) -25-Meter-Schwimmbecken, fertiggestellt 2019 (Bestand) -Gastronomiebereiche mit Küche und Nebenräumen: 650 m2 (Neubau) -Zwei Totes-Meer-Salzgrotten (Neubau) -Gesamte Haustechnik inklusive der Energieversorgung (Strom und Wärme) des gesamten Gebäudekomplexes des Kurbetriebs (siehe 1.3.5 Energieversorgung) im Untergeschoss: ca. 1.500 m2 (Neubau). -Sole-Aufbereitung (Neubau) Der Thermenbereich ist Bestandteil des Gebäudekomplexes des Kurbetriebes, welches ein 25-Meter-Schwimmbecken, Veranstaltungshalle, Turnhalle, hist. Konzertsaal, diverse Besprechungsräume und einen Verwaltungstrakt beinhaltet. Hinzu kommen ein voll vermietetes Ärztehaus sowie weitere Gewerbeflächen. Der gesamte Gebäudekomplex des Kurbetriebes wird aktuell durch eine im abgängigen Thermenbereich angesiedelte Energiezentrale mit Strom und Wärme versorgt. Zudem gibt es einen Solebrunnen, der die Therme mit Heilwasser versorgt und eine Redundanz auf dem Vorplatz der Brunnenpassage, also in unmittelbarer Nähe der Anlage. Letzterer soll neben diversen erneuerbaren Energiequellen (v.a. Solar- und Windenergie) künftig auch für die Energieversorgung berücksichtigt werden. Für die Zusammenführung der zuvor genannten Bereiche wird eine eigene Fachplanung parallel zur Planung der Therme erstellt. Projektgegenstand: Es werden Fachplaner gesucht, welche die Leistungen der Architektur, Freianlagenplanung, Tragwerksplanung, technischen Gebäudeausrüstung (Elektrofachplanung und Heizung, Lüftung, Sanitär), der bauphysikalischen und raumakustischen Maßnahmen (Wärmeschutz, Bau-/Raumakustik) planen und entsprechend aller Leistungsphasen nach HOAI bis zur Inbetriebnahme umsetzen. Dies wird eng mit dem parallel erstellten Energiekonzept und dessen Umsetzung zu verzahnen sein. Es bestehen Schnittstellen zu weiteren Bereichen des Gebäudekomplexes des Kurbetriebs, die nach Möglichkeit nicht grundlegend baulich verändert werden sollen. Diese sind das 25-Meter-Schwimmbecken mit neuem Sanitärbereich, die westlich und südlich der Brunnenpassage liegenden Neubauten (Spessart FORUM, Ärztehaus) sowie der Therapie- und Wellnessbereich im OG. In den beiliegenden Grundrissen sind diese erkennbar. Von Seiten der Stadt Bad Soden-Salmünster ist vorgesehen, dass im unmittelbaren Umfeld ein Grundstück zur Errichtung eines Hotels zur Verfügung gestellt werden kann. Nach Möglichkeit soll hier ein Bademantelgang zur Therme ermöglicht werden. Hinweis zur Architektur/Innenarchitektur: Ein Großteil der bestehenden Therme wird zurückgebaut und der restliche Teil grundhaft saniert. Hierdurch wird das künftige Erscheinungsbild der Therme stark verändert. Dies soll sich auch in der zukünftigen Fassade/Außenansicht deutlich widerspiegeln, damit die neue Therme als solche klar erkennbar ist. Die Anordnung der unterschiedlichen Bereiche ist durch die ständige Erweiterung der vergangenen 40 Jahre entstanden und lebte bislang mit Kompromissen hinsichtlich Funktion, Wirtschaftlichkeit und Gestaltung. Dies soll mit der neuen Planung nunmehr "aus einem Guss" erscheinen und sich keinen Kompromissen unterordnen. Die Konzeption soll insbesondere hinsichtlich Akustik, Barrierefreiheit, Funktionen, Erschließung, Orientierung, Zuordnung der Bereiche, Design und Attraktivität neu gedacht werden. Ziel ist eine Neuorientierung, die einerseits anhand der örtlichen Gegebenheiten realistisch bleibt, andererseits aber den aktuellen Bedürfnissen, sinnvollen Trends der Nutzergruppen hinsichtlich Wellness, Therapie und Gesundheit gerecht wird. Zudem soll der Spessart als Namensgeber der Spessart Therme baulich eindeutig hervortreten und in der Innenraumgestaltung erlebbar werden. Wichtig ist ebenfalls, dass das ortsgebundene Heilmittel Sole für die Gäste sichtbar und ebenfalls erlebbar wird. Weiterhin sind im Zuge der Planungsaufgabe Schwerpunkte u.a. hinsichtlich Bauphysik, Brandschutz, Nachhaltigkeit beim Energieverbrauch, Instandhaltungs- und Betriebskosten zu koordinieren. Die Anforderungen unterschiedlicher Nutzergruppen sind zu berücksichtigen. Die Leistungsbeschreibung (ANLAGE E01) wird in Bezug genommen. Ergänzend wird für die Vergabe der Architektenleistungen darauf hingewiesen, dass im Rahmen des Vergabeverfahrens Lösungsvorschläge nach § 76 Abs. 2 VgV zu erarbeiten sind (ANLAGE B02a und B02b).
71000000 — Servicii de arhitectura, de constructii, de inginerie si de inspectie
Rezultate și atribuiri TED
LOT-00012.825.048,00 EUR
Câștigător: 4a Architekten GmbH · CUI DE249127698
Contract 6196-2528 sept. 20263 oferte primite
Detalii licitație
Descriere
Die Stadt Bad Soden-Salmünster plant den Teilrückbau mit anschließendem Wideraufbau und einer grundhaften Sanierung des Bestandes der Spessart Therme Bad Soden - Salmünster. Die Spessart Therme ist eine Anlage, die seit den 70er Jahren immer wieder Funktionen erweitert und an die Anforderungen angepasst wurde. Mittlerweile sind fast alle Bereiche der Therme, mit Ausnahme des 25-Meter-Schwimmbeckens, sanierungsbedürftig oder entsprechen nicht mehr den heute zu erwartenden Standards. Die Verantwortlichen des Kurbetriebs haben sich für einen Teilneubau der Therme und grundlegenden Sanierungen der restlichen Bereiche inkl. der Sole-Brunnenanlagen entschieden. Ebenso sind die Freianlagen neu zu gestalten. Die Gesamtbaukosten für das Vorhaben (KGR 300-600) werden grob auf 29 Millionen EUR netto geschätzt. Die Gesamtfertigstellung ist bis Ende 2030 geplant. Beauftragt werden Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 Abs. 4 HOAI i. V. m. Anlage 10.1 HOAI, Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 Abs. 4 HOAI i. V. m. Anlage 11.1 HOAI sowie weitere Besondere Leistungen.
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